Aquarium einrichten -die umfassende Anleitung

Du hast dich für ein Aquarium entschieden oder spielst mit dem Gedanken dir eines anzuschaffen? Dann bist du hier genau richtig, um einen umfassenden  Einblick in dieses tolle Hobby zu bekommen. Allerdings ist es wie bei jedem Haustier notwendig sich im Vorfeld über deren Bedürfnisse zu informieren. Deshalb haben wir hier alles Wissenswerte für dich zusammengetragen.

Part I – Die Vorbereitung

Auswahl des Aquariums

Das Füllvolumen des Aquariums ist eine der wichtigsten Größen bei der Anschaffung eines Aquariums. Viele Fische können erst ab einem bestimmten Volumen artgerecht gehalten werden. Zudem lassen sich in einem größeren Aquarium auch insgesamt mehr Fische halten.

Aquarium placeholder on shelf

Tipp: Falls du schon weißt welche Fische du im Aquarium halten möchtest, dann schau doch in unserem Fischatlas welche Anforderungen er benötigt.

Gängige Aquariengrößen sind:

Nanoaquarien (Füllvolumen <54 Liter)

Derzeit beliebte Nanoaquarien sind sehr platzsparend und eignen sich deshalb gut für Wohnungen in denen der nötige Platz fehlt. Zudem ist das Gewicht entsprechend geringer und so können diese Aquarien oft auch einfach auf einen stabilen Schreibtisch gestellt werden.

Allerdings wird oft angenommen, dass diese kleineren Aquarien auch leichter zu Warten sind. Es ist jedoch oft schwierig ein stabiles biologisches Gleichgewicht herzustellen. Für Anfänger ist ein Nanoaquarium also unter Umständen nicht ideal. Solltest du dich doch für ein Nanoaquarium entscheiden, dann erfährst du auf den nächsten Seiten alles, um mögliche Fehler schon am Anfang zu vermeiden.

Kleine Aquarien (Füllvolumen 54 Liter bis 120 Liter)

Diese Aquarien haben die übliche Größe für Anfänger. Besonders das 54 Liter Aquarium ist sehr beliebt. Du musst jedoch darauf achten, dass die Fische deiner Wahl auch in einem solchen Aquarium gehalten werden können.

Eine solche Größe eignet sich auch gut für Arten-Aquarien, in denen nur eine Fischart gehalten wird.

Große Aquarien (Füllvolumen >120 Liter)

In diesen Aquarien lässt sich bereits ein kleines Biotop abbilden. Allerdings ist der Aufwand für die Wartung auch nicht zu vernachlässigen.

Welche Technik wird benötigt

Für ein Anfängeraquarium solltest du dir folgende Technik anschaffen:

Beleuchtung

Im Normalfall wird dein Aquarium falls es einen Deckel hat bereits eine passende Beleuchtung integriert haben. Es gibt zwei Beleuchtungsarten die ihre Vor- und Nachteile besitzen:

 

 

Leuchtstoffröhre LED
– Billigste Lösung

– Wenig technischer Aufwand

– Leichter Austausch

– Geringere laufende Kosten

– Kann gedimmt werden

– Möglichkeit Helligkeitsprogramm einzurichten

– Lange Lebensdauer

–  Farbe kann geändert werden (je nach LED-Typ)

 

Wie in der Tabelle oben zu sehen haben beide Beleuchtungsarten ihre Vorzüge. In den meisten Anfängersets sind Leuchtstoffröhren verbaut, da die (meist) einfachere Handhabung für Anfänger von Vorteil ist.

Bei den Leuchtstoffröhren für Aquarien gibt es verschiedene Lichtspektren. Diese werden mittels Schwarzkörperstrahlung in Kelvin (K) angegeben. Unser Sonnenlicht hat nach internationaler Norm 5500K und wird als weißes Licht wahrgenommen. Höhere Temperaturen werden als kalt (blau) bzw. niedrigere Temperaturen als warm (orange) gesehen.

Spectrum of Light for aquarium

Aquarienlicht sollte zwischen 5500K und 6500K liegen, damit die Pflanzen genug verwertbares Licht abbekommen und die Farben gut wiedergegeben werden.

Bei einer T5 Leuchtstoffröhre wird pro Liter etwa 0,5 – 1 Watt verwendet, um den Pflanzen genügend Licht zukommen zu lassen. Für ein 54Liter Aquarium werden deshalb oft entweder eine bis zwei 24Watt Leuchtstoffröhren verwendet.

Prinzipiell müssen nicht spezielle Leuchtstoffröhren für Aquarien gekauft werden. Du kannst auch „normale“ Leuchtstoffröhren im Baumarkt kaufen. Achte jedoch auf die oben genannte Farbtemperatur von 5500K – 6500K.

Filter

Der Filter hat mehrere Aufgaben im Aquarium:

  • Das Wasser wird mit Sauerstoff angereichert
  • Die Strömung ist für manche Fische notwendig, um ihnen einen passenden Lebensraum zu bieten
  • Bakterien für die Nitrifikation siedeln sich im Filtermaterial an
  • Reinigung des Wassers von Schwebepartikel

Für Aquarien gibt es verschiedene Filtertypen. Die für Anfänger am besten geeigneten siehst du hier:

Filtertypes for aquarium

Für kleinere Aquarien wird meist der Innenfilter benutzt. Während die oft größere Leistung von Außenfiltern bei größeren Aquarien eher zur Anwendung kommt. Am Ende haben beide Filterarten ihre Vor- und Nachteile.

 

Innenfilter Außenfilter
– Meist billiger

– Kleinere Baugröße

– Schläuche außerhalb des Aquariums

– Gefahr von Überschwemmungen

– Nimmt kaum Platz im Aquarium in Anspruch

– Größere Filterkapazität

Achte beim Kauf der Pumpe darauf, dass das Aquarienvolumen pro Stunde zweimal umgewälzt wird. Für ein 54 Liter Aquarium z.B. 100Liter pro Stunde.

Heizung

Fast alle unsere Aquarienfische kommen aus Gewässern, die deutlich wärmer sind als unsere heimischen Flüsse und Seen. Aus diesem Grund ist eine Beheizung des Aquariums in fast alles Fällen zwingend nötig. Welche Temperaturen für den jeweiligen Fisch benötigt werden kannst du in unserem Fischatlas nachlesen.

In dieser Tabelle findest du die Heizleistung, die du für das jeweilige Füllvolumen etwa benötigst.

Aquarienvolumen Heizleistung
10 – 25 Liter 25 Watt
25 – 60 Liter 50 Watt
60 – 100 Liter 75 Watt
100 – 150 Liter 100 Watt
150 – 225 Liter 150 Watt
225 – 300 Liter 200 Watt
300 – 450 Liter 300 Watt

 

Wahl des Bodengrunds

Der richtige Bodengrund für das Aquarium ist ein beliebter Streitpunkt für viele Aquarianer. Je nach Durchmesser des Granulats wird unterschieden zwischen:

Sand (0.4-1.5mm)

  • Vorteil – Fischverhalten
    Für viele Bodenbewohner ist Sand am besten geeignet. Da Sand keine scharfen Kanten besitzt, besteht auch keine Verletzungsgefahr für unsere Aquarienbewohner. Gerade Welse können sich sonst schnell Verletzungen zuführen.
  • Vorteil – keine Futterreste
    Die Dichte Packung von Sand ist ein weiterer Vorteil von Sandböden. Dadurch können Futterreste nicht wie bei Kies in dessen Ritzen eindringen und dort verfaulen.
  • Vorteil – Pflanzenhalt
    Manche Pflanzen ziehen Sandboden dem Kies vor. Das gilt speziell für Aquarienpflanzen deren Wurzeln nicht stark genug sind durch den Kies zu winden.

Kies (>1,5mm)

  • Vorteil – Futterreste
    Was bei Sand als Vorteil genannt wurde gilt auch hier als Vorteil -wenn auch aus anderen Gründen. Bei Kies setzen sich leicht Futterreste in den Spalten ab. Diese Futterreste fungieren als Nährboden für Bakterien welche wiederum für das biologische Gleichgewicht notwendig sind.
  • Vorteil – leichtere Reinigung
    Kies lässt dich beim Absaugen leichter reinigen, da er nicht so leicht eingesaugt wird wie Sand. Es gibt z.B. Saugglocken, die Kies aufwirbeln und so reinigen. Da ein Korn Kies schwerer als Sand ist wird es nicht eingesaugt, sondern fällt wieder auf den Boden zurück.

Prinzipiell ziehe ich Sand dem Kies vor, da Fische wie Corydoras Sand benötigen. So bleiben einem die meisten Optionen offen. Am Ende sollte jedoch auch dein Geschmack entscheiden.

Wichtig ist nur, dass der Bodengrund keine metallischen Einschlüsse enthält oder über Kalk das Wasser aufhärtet. Wenn du Aquarienkies oder –sand kaufst bist du auf der sicheren Seite. Falls du mehr über den richten Bodengrund erfahren willst, kannst du hier mehr Informationen finden (auch ob du Bodengrund aus dem Baumarkt verwenden kannst):  Welcher Bodengrund für dein Aquarium?

Über unseren Rechner kannst du ausrechnen wie viel Bodengrund du genau brauchst um eine Höhe von 4-6cm zu erreichen. Hier ein grober Überblick auf Grund von Erfahrungsberichten:

Aquarienvolumen (Grundfläche) Sand Kies
25 Liter (40x25cm²) 12kg 9kg
54 Liter (60x30cm²) 20kg 15kg
112 Liter (80x35cm²) 32kg 24kg
160 Liter (100x40cm²) 45kg 34kg
240 Liter (120x40cm²) 55kg 40kg

 

Unter den normalen Bodengrund kann zusätzlich ein Nährboden gegeben werden, um die Pflanzen mit genug Nährstoffen zu versorgen. Allerdings ist zu bedenken, dass irgendwann die Nährstoffe aufgebraucht sind. Stattdessen verwenden wir Düngekugeln, die direkt bei den Pflanzen platziert werden.

Der richtige Platz für dein Aquarium

Eine der wichtigsten Fragen ist: Wo soll das Aquarium aufgestellt werden? Achte auf folgende Kriterien bei deiner Wahl:

Keine direkte Sonneneinstrahlung, da das zusätzliche Licht das Wachsen von Algen fördert. Ein Platz am Fenster ist demnach nicht ideal.

Ebener Untergrund. Ein unebener Untergrund kann zu lokalen Spannungen im Glas führen. Im schlimmsten Fall kommt es irgendwann zum Glasbruch –dem Worst-Case-Szenario eines jeden Aquarienbesitzers.

Stabiler Aquarientisch. Der Aquarientisch muss stabil genug sein, um das Aquarium mit seinem ganzen Gewicht zu halten. Oft wird unterschätzt wie schwer ein Aquarium ist. Bereits ein 54 Liter Aquarium wiegt um die 65kg.

Stromanschluss in der Nähe. Damit der Kabelsalat nicht zu groß wird solltest du dir bei der Wahl des Standorts bereits Gedanken machen wie du die Technik am Strom anschließt.

Beheizten Raum. Wenn du dein Aquarium in einen unbeheizten Raum stellst brauchst du deutlich höhere Heizleistungen. In dem Fall solltest du einen stärkeren Heizregler einsetzen.

 

Welche Fische sollen eingesetzt werden?

Auch wenn die Meinungen über eine Daumenregel stark auseinander gehen hilft sie für den Anfang zumindest grob abzuschätzen wie viele Fische in dein Aquarium passen. Die Daumenregel ist lautet zwei Liter pro Zentimeter Fisch.

Welche und wie viele Fische in deinem Aquarium gehalten werden können hängt stark von der jeweiligen Art ab. Um ein mehr über mögliche Fische zu erfahren schau in unserem Fischatlas nach passenden Arten.

Anfängergeeignete Pflanzen

Für unsere Aquarien gibt es mittlerweile ein große Auswahl an Pflanzen im Handel. Grob können diese Pflanzen in 5 Typen eingeteilt werden, die wir dir im folgenden Bild zeigen.

Schwimmpflanzen

Schwimmpflanzen können in unseren Aquarien verschieden Aufgaben übernehmen. Für lichtscheue Fische sorgen sie für eine leichte Abdunklung damit sich die Fische nicht gestresst sind und sich öfter zeigen. Ein weiterer Grund für Schimmpflanzen können Arten sein, die Schaumnester bauen. Die Männchen erstellen ein wie Schaum ausschauendes an den Schwimmpflanzen. Ob du für deine Fischauswahl Schwimmpflanzen benötigst findest du im Fischatlas unter den Details zu den Fischen.

Allerdings verbreiten sich Schwimmpflanzen oft sehr schnell und können dann nur noch unter viel Aufwand wieder komplett aus dem Aquarium entfernt werden.

Stängelpflanzen

Da Stängelpflanzen sehr schnell wachsen, werden bei der klassischen Aquariengestaltung im Hintergrund eingesetzt. Fast alle Stängelpflanzen sind sehr gut für Anfänger geeignet.

Wenn die Pflanzen zu lang werden, müssen sie am Stängel eingekürzt werden. Der Abschnitt kann wieder in das Substrat gesteckt werden und bildet neue Wurzeln aus.

Die Pflanzen sollten nicht zu eng beieinander gepflanzt werden, da sie sonst nicht genug Licht abbekommen. Ein Abstand von 1-2cm ist eine gute Daumenregel.

Freistehende Solitär

Diese Pflanzen sind oft ausladend uns stehen deshalb als Blickfang alleine. Achte beim Kauf darauf, dass die Pflanzen in deiner Aquarienumgebung wachsen können. Manche dieser Pflanzen sind sehr anspruchsvoll und verlangen ausreichend Düngung und CO²-Zugabe. Frage am besten bei deinem Händler nach einsteigerfreundlichen Pflanzen.

Gras und Moos (Bodendecker)

Bodendecker sorgen für ein rasenartiges Erscheinungsbild im Aquarium.  Als Bodendecker geeignete Gräser und Moose wachsen nicht sehr stark in die Höhe und sind besonders beim Aquascaping sehr beliebt. Da sie klein bleiben werden sie im Vordergrund als optisches Element verwendet.

Part II – Aquarium einrichten

 

Schritt-für-Schritt Anleitung

Aquarium aufstellen

Am besten stellst du gleich das Aquarium an den von dir gewünschten Platz. Sobald du Wasser im Aquarium hast kannst du es nicht mehr transportieren.

Bevor du das Aquarium aufstellst solltest du nochmal mit einem feuchten Lappen über die Tischoberfläche und den Boden des Aquariums wischen. So verhinderst du, dass Partikel unter dem Aquarium liegen und zu lokalen Spannungen im Glas führen.

 

Bodengrund reinigen

Bevor du den Bodengrund ins Aquarium gibst solltest du ihn gut reinigen. Eine bewährte Möglichkeit ist es den Kies oder Sand in einen Eimer geben und Wasser dazugeben. Fahre ein paarmal mit der Hand durch das Substrat und schöpfe dann das dreckige Wasser solange ab, bis es halbwegs klar ist. Keine Sorge, komplett klar muss es nicht werden.

 

Bodengrund in das Aquarium geben

Fülle den gereinigten Bodengrund in dein Aquarium bis du eine etwa 4-6cm hohe Schicht erreicht hast.

 

Technik im Aquarium platzieren

Falls du einen Innenfilter besitzt hat dieser im Normalfall Saugnäpfe, mit denen du den Filter in einer der hinteren Ecken des Aquariums befestigen kannst. Das selbe kannst du mit dem Heizregler auf der anderen Seite machen. Da der Heizregler meist aus einem Glaskolben besteht sei vorsichtig, dass du ihn nicht zu stark gegen einen anderen Gegenstand schlägst.

 

Deko und Pflanzen einsetzen

Es wird bei Aquariendeko zwischen Hardscape und Softscape unterschieden. Unter Softscape fallen Pflanzen wohingegen Hardscape den Rest abdeckt (z.B. Wurzeln und Steine).

Fange beim Dekorieren mit den Hardscape an, da dies bereits die Struktur im Aquarium vorgibt. Es gibt verschiedene Philosophien wie ein Aquarium eingerichtet werden kann. Eine einfache Richtlinie ist der Goldene Schnitt bei dem man das Hauptaugenmerk bei ca. 1/3 setzt. Dieses Hauptaugenmerk kann z.B. eine Wurzel sein oder ein hoher Stein.

Nun kommt das Softscape an die Reihe. Arbeite dich von hinten nach vorne vor. Also z.B. Stängelpflanzen zuerst und dann am Ende Bodendecker oder einzeln stehende Pflanzen.

Wasser einfüllen

Beim Wasser einfüllen musst du darauf achten, dass der Bodengrund nicht zu sehr aufgewirbelt wird, sonst bringst du den zuvor mühevoll geschaffenen Aufbau durcheinander.

Ein Möglichkeit ist es einen flachen Gegenstand (z.B. Teller) auf den Boden zu legen und das Wasser auf diesen geben. Wenn am Boden kein Platz ist kannst du den Teller auch ein Stück über den Boden halten. Ich verwende meist statt einem Teller einfach nur meine flache Hand.

Part III – Warten

Auch wenn es verlockend ist gleich Fische in das neues Aquarium einziehen zu lassen musst du dich noch gedulden. In den ersten Wochen muss sich erst das biologische Gleichgeweicht im Aquarium einstellen.

Insbesondere bildet sich nach ca 2 Wochen eine hohe Konzentration an Nitrit aus. Dieses Nitrit ist für Fische gefährlich, da es deren Sauerstoffaufnahme im Blut vermindert. Fische die in dieser Zeit eingesetzt werden können deshalb ersticken.

Nach zwei bis drei Wochen sollte das Gleichgewicht hergestellt sein und der Nitritpeak ist abgebaut. Um sicher zu gehen kannst du einen Nitrit Test machen.

Du kannst die Wartezeit nutzen indem du dir bereits Gedanken über den Besatz des Aquariums machst (siehe nächstes Kapitel).

Part IV– Fische aussuchen & einsetzen

Fische aussuchen

Fische haben Ansprüche an ihre Umgebung, die unbedingt einzuhalten sind. Damit du die richtigen Fische für dein Aquarium findest gibt es hier den Besatzhelfer. Gib einfach deine Wasserwerte und die Größe des Aquariums ein und es werden dir die Fische angezeigt, die für dich in Frage kommen.

Welche Wasserwerte du hast kannst du mittels eines Tests für pH und GH überprüfen.

Fische einsetzen

Die folgenden Schritte haben sich beim Einsetzen der Fische bewährt:

  • Stelle das Licht im Aquarium aus. So reduzierst du den Stress der neuen Umgebung auf die Tiere etwas.
  • Nun geht es darum die Fische an die Temperatur zu gewöhnen. Setze die verschlossene Tüte mit den Fischen ins Aquarium und warte 10-15 Minuten.
  • Öffne nach dem Angleichen der Temperatur die Tüte aber achte darauf, dass kein Wasser ausgetauscht wird. Ich befestige die Öffnung der Tüte mit einer Wäscheklammer am Aquarium.
  • Nun werden die Fische an das Wasser im Aquarium gewöhnt. Das sollte so schonend wie möglich passieren. Deshalb wird alle 15 Minuten eine halbe Tasse Wasser aus dem Aquarium in die Tüte mit den Fischen gegeben. Wiederhole diesen Austausch für 1-2 Stunden.
  • Nachdem das Wasser angeglichen ist, können die Fische ins Aquarium gesetzt werden. Dafür sollte aber nicht das Wasser ins Aquarium geschüttet werden. Denn meist ist das Wasser mit mit Schadstoffen belastet. Verwende also ein kleines Netz um die Fische zu fangen und ins Aquarium zu setzen.
  • Das Licht kann nach ein paar Stunden wieder eingeschalten werden.

 

Ich hoffe dieser Leitfaden hat dir geholfen deine Aquarium perfekt einzurichten.

 

 

 

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